Konzertinfos

Alle Konzerte "Live im Music Star" Beginn 20°° Uhr wenn nicht anders vermerkt!

MARTIN HARLEY ( England ) - 20.10.2018

Martin Harley´s unvergleichliche, whiskey-getränkte Stimme gepaart mit hypnotisierendem Slide-Gitarrenspiel ist einzigartig. Nach langen Tourneen durch USA und Europa jetzt wieder live beim Gitarrenzauber 2017! Seit 2006 begleiten Martin Harley stets seine CUNTZ Gitarren: seine CUNTZ ´Body Neck Koa Custom`Weissenborn, sowie seine CUNTZ CWG23 Oveng Std.

MARTIN HARLEY - Martin Harley tourt unerschöpflich und hat einen langen Weg hinter sich seit Martin´s erstem Album - das er selbst in Heimarbeit mit einem aus dem Müll geborgenen Computer und Flohmarkt-Mikrofonen aufnahm und fertig stellte. Seine Musik hat viele Pfade gekreuzt. Das Management von Tom Waits gab Harley grünes Licht, um seine grobe Vorstadt-Blues-Version von „Chocolate Jesus“ (ursprünglich von Tom Waits´ „Mule Variations“- Album) zu veröffentlichen. Er tourte gemeinsam mit James Morrison durch ganz England und einzelne Auftritte in Europa und hat die Bühne mit Kate Walsh und Scott Matthews, The Who and the late, und dem großartigen Bo Diddley, Alanis Morrisette u.v.a. geteilt. Seine Musik ist auf Kompilationen neben J.J.Cale, Paul Weller und Eric Clapton erschienen, und hat alle großen Festivals in England gespielt - von Glastonbury bis Bestival. Radiofans schließen sich der englischen Rundfunk-Legende Johnnie Walker an, der vorige Alben als "einfach fantastisch“ beschrieben hat.

Die Geschichte geht mit " Drumrolls For Somersaults" weiter - eine wunderbare Fusion von Stilen, Strukturen und Instrumenten und die stärkste Sammlung der Martin Harley Band bis jetzt. Ein Album, das einen Scheinwerfer auf den Erfahrungsreichtum der Band wirft, ihren ausgezeichneten musikalischen Sachverstand und ihr Talent das Publikum mit Lyrik, die ebenso lebhaft wie ihre Melodien ist, zu bezaubern.

www.martinharley.com  acoustic guitar video 1 video 2 video 3 video 4 video 5 en.wikipedia.org/wiki/Martin_Harley

 

JESSE BARDWELL & THE FREE UNION ( USA ) - 24.10.2018

Jesse Bardwell & the Free Union aus den USA präsentieren im Music Star Americana Roots mit Gitarre, Mandoline und Kontrabass und 3 überragende Stimmen. Das ist die Basis für den mitreißenden Americana-Sound dieses Trios aus Der weibliche Anteil des dreistimmigen Gesangs kommt von der aus San Francisco stammenden Elliot Peck, sie singt unter anderem auch mit Phil Lesh von The Gratetful Dead in dessen Band. Phil lesh Sohn spielt übrigens den Kontrabass.... Das Trio ist zum wiederholtem Male auf Europatournee mit Ihrer Mischung aus Americana, Roots und Folk-Musik - viele eigene Songs und einige Hommagen an vergangene Größen des Great American Songbooks.

www.JesseBardwell.com
www.facebook.com/JesseBardwellMusic
www.youtube.com/watch?v=uX-8WbNqxc4
soundcloud.com/jesse-bardwell/sets/jesse-bardwell-and-the-free/s-68Eah

 

 

WARNER HODGES & BAND ( USA ) - 25.10.2018

Mit seiner Combo Jason & The Scorchers sorgte Warner im stilistischen Dreieck von Hank Williams, AC/DC und den Ramones für Furore, lange bevor Begriffe wie Alt Country oder Americana in Mode kamen. Seit ihrem Rockpalast-Konzert 1984 sind die Scorchers auch hierzulande ein Begriff. Mit Unterbrechungen existiert die Band bis heute, aktuell gehören neben Warner und Namensgeber Jason Ringenberg noch Al Collins (Bass) und der schwedische Drummer Pontus Snibb dazu. 2010 präsentierten die Scorchers mit ,Halcyon Times‘ ihr bisher letztes Studioalbum. Dafür spielte Warner zwischenzeitlich auf zahlreichen Studio- und Live-Alben von Stacie Collins, den Bluefields oder Dan Baird die Leadgitarre und trat sogar als Produzent in Erscheinung. Zum jetztigen Zeitpunkt ist Hodges zeitgleich in fünf Bands aktiv: Jason & The Scorchers, Dan Baird & Homemade Sin, Drivin N Cryin, The Bluefields und seiner eigenen Warner E. Hodges Band – mit Touren in Australien, USA und vor allem Europa.Nun ist er schon zum 6. mal in Norderstedt und zum 2. Mal mit seiner eigenen Band. Angekündigt mit grossartigen Musikern....

www.warnerhodges.com/

www.gitarrebass.de/stories/interview-teaser-warner-hodges-rocknroll-in-nashville/

 

MINNIE MARKS / HUSSY HICKS (Australien ) - 29.10.2018

Es gibt wohl wenig Künstler, die mit 23 Jahren auf bereits 3 Alben zurückblicken können. Die von der australischen Ostküste stammende Minnie Marks veröffentlichte dagegen ihr Debüt im Alter von 15 Jahren und ist seither auf sämtlichen Bühnen Australiens, Neuseelands und Europa unterwegs.

Mit ihrer eigenwilligen Bluesstimme und ihrem virtuosen Gitarrenspiel kreiert sie eine musikalische Mischung, die sie selbst als „Dirty Sweet Rock´n´Roll“ bezeichnet und die ihr Vergleiche mit Janis Joplin oder John Butler einbrachten.

Auf der Bühne liefert sie eine rotzige und ausdrucksstarke Show ab, ohne dabei auf jegliches Tamtam zurückgreifen zu müssen. Sie schafft es so, sich eine stetig wachsende Fangemeinde zu erspielen. Unter den Bewunderern der jungen Sängerin/Komponistin/Gitarristin finden sich so auch zahlreiche Musikerkollegen, die ihr den Spitznamen „fantastic Minnie“ verpassten.

Sieht man die Show der 23- jährigen, so vergisst man schnell, dass es sich um eine gerade volljährige junge Frau handelt und nicht um einen „Alten Hasen“, so authentisch und ehrlich schafft sie es ihren Blues zu transportieren.

Dass Hussy Hicks ihr Musikerinnenleben in vollen Zügen genießen, glaubt man ihnen sofort. Denn was die beiden australischen Frauen Julz Parker (Gitarre, Vocals, Harmonica, Bass, Percussion) und Leesa Gentz (Vocals, Gitarre, Percussion) ist pure Spielfreude, ehrlich, gerade, unabhängig und frei.

Ein ganz eigener und unverfälschter Mix aus Blues, Folk, Singer/Songwriter, Gypsy und Country. Genreübergreifend spielen sie ihre eigenen Songs, wobei Julz Parker ihr Gitarrenspiel ebenso variantenreich einsetzt, wie Leesa Gentz ihre Stimme. Blues voller Feeling, wie beim Song „Trouble“, bei dem sich Gesang und Gitarre gekonnt die musikalische Klinke in die Hand geben, gefolgt von der gefühlvollen und dezent begleiteten Ballade „Catch the Glitter“ mit interessanten Harmonien, einem swingenden „In the Morning“, Powersongs und Liedern voller Zerbrechlichkeit. Die Hussy Hicks zeigen mit jedem Stück und jedem Takt, dass sie noch viel vorhaben.

www.minniemarks.com

www.hussyhicks.com/en/news

 

ROBERT JON AND THE WRECK ( USA ) - 30.10.2018

We are a Southern Rock band out of Southern California. We travel the nation, drink whiskey, and play the music we love."So beschreiben sich die 5 Jungs um Robert Jon selbst und diese Band aus Southern California rockt ganz gewaltig. Ein absoluter Southern Rock Tipp!
Ihre gemeinsame musikalische Reise begann im Februar 2011. Innerhalb von 6 Monaten hatte die Band nicht nur eine nationale Tour in Angriff genommen, sondern auch ihr Debüt-Album "Fire Started" veröffentlicht. Robert Jon & the Wreck begeisterte die Fans von Seattle über Boston nach South Carolina und überall dazwischen und liefert Auftritte voller Leidenschaft und einer Rohheit, die unmöglich zu fälschen ist. Anfang 2013 ging die Band wieder ins Studio. Das neue Material war noch kantiger und kam beim Publikum noch besser an. Schließlich gewann Robert Jon & the Wreck den Titel "Best Live Band" bei den 2013 Orange County Music Awards zusammen mit Nominierungen in den Kategorien "Best Rock" und "Best Blues". Mit dem zweiten Album und vielen Konzerten sollten sich die Fans darauf vorbereiten von der Kraft, die die Band Robert Jon & the Wreck antreibt, mitgerissen zu werden. Robert Jon & the Wreck bieten mit ihrem aktuellen Album „Glory Bound“ süffigen Southern Rock mit Blues-Gespür, satten Orgelklängen, ruppigen Gitarren und ebensolchem Gesang, rotzig und bourbongeschwängert, in Abwandlung eines alten ZAPPA-Themas: „I want my Whiskey and I want my beer, so come on Devil, do you hear!“
FAZIT: Die Band bietet urwüchsigen Southern Rock, der seine Ahnen kennt. Durchsetzt mit fetten Orgelparts, krachenden Gitarren, treibenden Rhythmen und rauen Vocals. Whiskey, der Teufel und die Liebe machen’s möglich

www.robertjonandthewreck.com

 

 

JERRY LEGER AND THE SITUATION ( USA ) - 31.10.2018

Nach seinem grandiosen Konzert im April sind JERRY LEGER AND THE SITUATION ein 2. Mal im "Music Star". Grund für seine kurzfristige 2. Europatour ist eine Einladung auf das renommierte TAKE ROOTS FESTIVAL in Holland.

Von dieser ersten Europatour im April 2018 gibt es übrigens eine limitierte LIVE DVD aufgenommen im "Music Star" am 13.4.2018. Diese kann nur auf der aktuellen Tour erworben werden.

Im Herzen ist der kanadische Singer-Songwriter Jerry Leger bestrebt, auf seine Weise die Reinheit zu vermitteln, die in den Grooves der Vintage-Rock-, Country- und Blues-Aufnahmen eingebettet ist, die er so sehr liebt. Dieses Talent wurde von anderen Singer / Songwritern wie Doug Paisley, Jim Lauderdale, Ron Sexsmith (der ihn "einen der besten Songwriter, die ich seit langem gehört habe" nennt) und seinem treuesten Verbündeten, Produzenten und Labelchef Michael Timmins gewonnen von Cowboy Junkies, der Jerry 2013 zu seinem Label Latent Recordings verpflichtete.
Er wurde von Exclaim "einer von Kanadas Besten" genannt! und ein "begabter Geschichtenerzähler" von The Toronto Star. Seine neueste Veröffentlichung "Nonsense and Heartache" ist ein 2-Platten-Set, dass die zwei wichtigsten musikalischen Seiten von ihm zeigt. Die Idee war Sphäre, die von Timmins angeführt wurde, wobei "Nonsense" Legers Rock'n'Roll und bluesiges Grit zeigte, während "Heartache" einen mehr volkstümlich-melodischen Ausdruck hatte. Mit seinem unverwechselbaren Live-Off-The-Floor-Recording-Ansatz zu "Nonsense And Heartache" konzentrierte sich Timmins darauf, die Chemie zwischen Leger und seiner unglaublichen langjährigen Band einzufangen: Multi-Instrumentalist James McKie, Bassist Dan Mock und Schlagzeuger Kyle Sullivan, "The Situation".

jerryleger.com

 

 

 

ERIC STECKEL & BAND ( USA ) - 1.11.2018

In einer Zeit, in der Pedalboards, Laptops und Samples alltäglich geworden sind, geht Eric Steckel gegen den Strich und läutet seine Zuhörer in die Zeit zurück, als große Gitarren durch große Verstärker gespielt wurden. Von vielen als der aufsteigende Star des Blues/Rock gefeiert, liefert Eric eine Powerhouse Performance, die das Publikum in 22 Ländern (und mehr) fasziniert hat. Er bringt eine Energie und Leidenschaft auf die Bühne, die nie enttäuscht und für Fans von Vintage-Gitarrenrock ein Muss ist.

Ein beeindruckender Lebenslauf: Erics Debüt-CD wurde im April 2002 live aufgenommen, als er gerade 11 Jahre alt war. Es dauerte nicht lange, bis er auf dem Sarasota Blues Festival 2003 auftrat, wo Erics kraftvolles Set zum Gesprächsthema wurde. Bevor die Nacht vorbei war, wurde Eric von der britischen Blues/Rock-Legende John Mayall als jüngster Gitarrist auf der Bühne mit den Bluesbreakers vorgestellt. Mayall war so beiendruckt, dass er Eric einlud auf seiner Skandinavien-Tournee mit den Bluesbreakers aufzutreten. Anfang 2005 reiste Eric nach Los Angeles, wo er sich Mayall für die Session-Arbeit an der Platte "Road Dogs" anschloss.

Eric verbrachte die folgenden Jahre mit Festivalterminen und ausverkauften Konzerttourneen in Holland, Deutschland, Belgien und Italien. Er eröffnete für Johnny Winter im Paradiso in Amsterdam, begeisterte das Publikum beim Tegelen Bluesrock Festival und teilte die Prime-Time Rechnung mit Gregg Allman beim legendären Pistoia Blues Festival.

Während seiner Jugend und seines jungen Erwachsenenalters veröffentlichte Eric mehrere von der Kritik gefeierte Live- und Studioalben. 2006's "Havana" war ein Hit unter Blues-Gitarrenliebhabern und Tracks von diesem Album sind immer noch oft auf SiriusXM's Bluesville Station zu hören. In "Feels Like Home" 2008 waren die talentierten Duane Trucks am Schlagzeug vertreten und erinnerten an die südliche Rock-Ära der 70er Jahre. Hits aus diesem Album wie "The Ghetto" und "Just Walk Away" werden bis heute regelmäßig gesendet. Im Jahr 2012, nach Jahren auf der Straße, trat Eric erneut ins Studio ein, um eine kraftvolle, moderne Blues-Platte aufzunehmen. "Dismantle The Sun" entstand. Letztes Jahr machte sich Eric auf die Suche nach einem vollständig transatlantischen Studioalbum mit einigen der besten Produzenten, Ingenieuren und Musikern, die er kannte. Dies führte dazu, dass "Black Gold" sowohl in Nashville, Tennessee als auch in Amsterdam, Niederlande, aufgenommen wurde und ist Eric's bisher erfolgreichstes Album und ein Fan-Favorit.

www.ericsteckel.com

 

FESTIVAL IM KULTURWERK XIX - 3.11.2018   Einlass 19°° Uhr Beginn 20°° Uhr

mit PETER KARP & BAND ( USA )

und very special guest ( Kanada )

Der Amerikaner Peter Karp ist ein Geschichtenerzähler, ein Sänger, ein aufschlussreicher Songwriter, ein faszinierender Darsteller, ein Pianist, ein Bandleader und ein glühender Slide-Gitarrist. Glücklicherweise schließen sich diese so unterschiedlichen Eigenschaften nicht gegenseitig aus. Seine dem Americana und Blues zugeordnete Musik nennt er selbst "Soul-Influenced Americana-Blues Rock". Es ist auch kein Widerspruch, Karp sowohl als Blues-Meister als auch als Americana-Liebhaber zu bezeichnen. Bei Karp sind alle diese Themen eng miteinander verbunden.

Das "Blues Blast Magazine" hat ihn schlicht als "einen der angesehensten Songwriter Amerikas" bezeichnet. Der ehemalige Rolling Stones Gitarrist Mick Taylor, der auch auf seinem neuen Album mitspielt, stellt Karp's Songwriter Qualitäten gar auf eine Stufe mit Künstlern wie James Taylor und Bob Dylan, die den Americana Blues verkörpern und Inspiration für andere Musiker sind.
Nachdem Karp in den vergangenen Jahren unermüdlich in immer größeren Konzertsälen sowie auf Festivals in Europa und den USA für eine wachsende Fangemeinschaft spielte, setzt er seine Mission fort, sich als Songwriter seine eigene Nische zu schaffen: ein Sound, geboren in den Sümpfen New Jerseys und den Trailerparks des südlichen Alabama, gefiltert durch Karps Singer/Songwriter-Seele.
Peter Karp erhielt im Laufe seiner Karriere viele Auszeichnungen, einschließlich der Nominierungen für zwei Blues Blast Awards im Jahr 2016 für "The Arson's Match", das zum besten Live-Album nominiert wurde. 2017 erschien die CD "Alabama Town". Sie erreichte die Top Ten der Blues-Charts.

www.peterkarp.com

 

PAUL O` BRIEN ( Irland ) - 7.11.2018

Der in Kanada lebende Sänger, Gitarrist und Songschreiber Paul O’Brien bezaubert die Zuhörer mit seiner ausdrucksstarken, warmen Stimme und seinen musikalisch ausgefeilten Arrangements.
Auf der SOLoBRIEN TOUR präsentiert er eine ganz besondere Mischung:
Zum einen seine eigenen Songs, meist autobiografische Geschichten die durch eine gekonnte Mischung aus traditioneller irischer Musik und Elementen aus Pop und Jazz eine Dynamik und Lebendigkeit erhalten, die bei all seinen Konzerten spürbar ist.
Zum anderen seine Lieblingssongs kanadischer Songwriter wie Neil Young, Joni Mitchell, Gordon Lightfoot oder Leonard Cohen, die er auf seiner aktuellen CD veröffentlicht hat.
Paul O’Brien versteht es immer, seine Zuhörer in jede seiner Stimmungen mitzunehmen, egal ob die Songs stimmungsvoll rhythmisch oder nachdenklich ruhig präsentiert sind.
www.paulobrien.ca

 

THE MASTERSONS ( USA ) - 8.11.2018

Kümmern Sie sich nicht darum, die Mastersons zu fragen, woher sie kommen. Brooklyn, Austin, Los Angeles, Terlingua, wenn Sie dieses Ehepaar-Duo wirklich kennen lernen wollen, ist die bessere Frage zu fragen, wo sie hingehen. In den letzten sieben Jahren haben die Mastersons einen äußerst unerbittlichen Tourenplan beibehalten, der sowohl die Opener als auch die Auftritte für Steve Earle und als Mitglieder seiner Band, The Dukes einschließen. Zusätzlich spielen sie ihre eigenen Shows und Festivals. In einer Reihe von verschiedenen Städten auf der ganzen Welt geschrieben, ist das neue Album der Band, Transient Lullaby, eine Late-Night-Kollektion von subtilen, eindrucksvollen Aufführungen, die das Wanderpaar absolut bestens präsentieren.

Musikalisch ist das Album reich an berauschenden Harmonien, die über Eleanor Whitmore's rührende Saitenarrangements und Chris Mastersons geschickte Gitarrenarbeit schweben, aber es ist das tief persönliche Songwriting, das es immer schafft, die Show zu stehlen. Voll von Charakteren, die Schwierigkeiten und Dunkelheit mit all dem Korn und der Demut aufbringen, die sie aufbringen können, ist Transient Lullaby ein ungefiltertes und zeitloses Porträt von all der Freude und Schmerz, die Liebe bringen kann, obwohl es nicht ohne seine politischen Momente ist.

www.themastersonsmusic.com

 

 

DAN STUART,TOM HEYMAN ( USA ) - 14.11.2018

Er hat mit ein paar großen Außenseitern der US-Popmusik gearbeitet und war stets selber einer. Dan Stuart stellt in Norderstedt sein neues Album "The Unfortunate Demise of Marlowe Billings" vor. Die besten Geschichten erzählen die Underdogs. Deren Storys gehen zwar selten zugunsten ihrer Hauptdarsteller aus, doch die Herzen des Publikums fliegen gern den Verlierern zu. Den Sturschädeln, die lieber sich selbst treu untergehen als für das Falsche zu rittern. Über derlei Charaktere schreibt Dan Stuart seine Lieder, so ein Typ ist er selbst. Stuart hat ein Universum erschaffen, in dem ein paar Dinge unumstößlich sind. Die Filme von Sam Peckinpah, die Bücher von Jim Thompson, die Weisheit und Kraft des Muhammad Ali, die Musik des amerikanischen Südens, Country, Soul, Bob Dylan. Ausgedacht hat der sich dieses Universum als eine aus Arizona stammende Kaulquappe in den Nachwehen des Punk. Sturm und Drang ließen ihn in den frühen 1980ern die Band Green On Red gründen, die der Rolling Stone, die Zeitung,als die neuen Rolling Stones, die Band, ausrief. Das war Blödsinn, zeigt aber, welche Strahlkraft Green On Red zugeschrieben wurde. Die erreichte dann doch nur in Europa größere Bekanntheit, an fehlender Qualität lag das nicht. Mehr Kultur in Mexiko Zu Beginn der 1990er zerbröselte Green On Red dann. Keine gröberen Wickel, es ging bloß nicht mehr. Gut, ungesunde Gewohnheiten Stuarts sollen eine Rolle gespielt haben, aber Schwamm drüber. Nach zwei weiteren Alben verschwand er von der Bildfläche, wie es sich für einen Underdog gehört. In den Nullerjahren tauchte er plötzlich wieder auf und reformierte Green On Red für eine Tour. Seit damals ist er nie mehr ganz verschwunden. Heute lebt er in Mexiko. Dort ist das Leben billiger, die Leute nicht so deppert und kulturlos wie zu Hause, wo gerade dieser Trump ums Präsidentenamt pöbelt. Südlich der Grenze hat der 57-Jährige sein neues Album aufgenommen, das er am 14.11.2018 im Muisc Star präsentiert. Eingespielt hat er es mit ein paar Amigos, die auf den Namen Twin Tones hören. Das Album heißt The Unfortunate Demise of Marlowe Billings und ist Gold. -

"That Cool Blue Feeling" ist erst das dritte offizielle Album, das der ehemalige Go To Blazes-Frontmann Tom Heyman unter eigener Regie herausbringt. Das bedeutet zwar nicht, dass sich der Mann zwischenzeitlich gelangweilt hat, denn er spielt schließlich mit und für Gott und die/der Welt zusammen. Allerdings sieht sich Heymann selbst ja als klassischen Troubadour und deswegen wollen wir mal annehmen, dass gut Ding in diesem Fall schlicht Weile brauchte. In der Tat liefert Heyman, der das neue Material unter der Regie Mike Coykendall und unter Mitwirkung von Rusty Miller in Oregon einspielte, hier sein beeindruckendstes Songmaterial ever ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich hier von den eingetreten Pfaden als Folkie löst, die er normalerweise beschreitet und sich - für seine Verhältnisse - hemmungslos den Möglichkeiten des klassischen Gitarrenpop öffnet. Das schlägt sich nicht nur in den griffigen Melodien, Refrains und Hooklines nieder, sondern auch in den liebevoll ausgestatteten Arrangements. Der bekennende Beatles-Fan tobt sich hier wirklich aus und liefert somit das abwechslungsreichste Material seiner Laufbahn ab. Dabei gerät fast unter die Räder, dass er eigentlich nur eine relaxte, chillige Songwriterscheibe einspielen wollte...

www.marlowebillings.com     en.wikipedia.org/wiki/Jon_Dee_Graham

www.tomheymanmusic.net

 

 

ERIC BRACE & TOM JUTZ ( USA ) - 20.11.2018

Bereits zum vierten Mal kommt mit Eric Brace der außergewöhnliche Singer-Songwriter aus Nashville in den "Music Star" zu Norderstedt. Seine Alben und Produktionen sind wahre Perlen der Singer-Songwriter-Kunst. Wer sich etwas näher mit der Musik von Eric Brace, der ja auch lange Jahre als Journalist bei der Washington Post gearbeitet hat, und seiner Historie beschäftigt, weiss wo von ich spreche. Ohne diesen Herzblutmusiker wären viele Künstler vielleicht schon längst vergessen, wie z.B. Lloyd Green, Mike Auldrige, Mac Wiseman, Tom T. Hall, Duane Eddy u.v.a.m. Begleitet wird Eric diesmal von „Black Forest Boy“ Thomm Jutz. Der Gitarrist, Songwriter und Produzent aus Bühl/Baden ging vor 12 Jahren nach Nashville und betreibt dort eines der renommiertesten Aufnahmestudios. Er hat u.a. auch den aktuellen Bluegrass-Superhit „Carolina Wind“ von Irene Kelley mitverfasst und hat ebenso wie Eric Brace eine neue CD im Gespäck.

redbeetrecords.com/eric-brace    www.thommjutz.com

 

WALTER SALAS HUMARA & BAND ( USA ) - 22.11.2018

Nein, natürlich sind die legendären Silos noch lange nicht begraben, aber von Zeit zu Zeit hat ihr charismatischer Frontmann einfach Lust, sein nicht zwingend bandtaugliches Material oder andere Sonderprojekte unter eigenem Namen zu veröffentlichen: Walter Salas-Humara! Jener Name klingt so unverwechselbar wie der Mann dahinter. Bereits vor gut 30 Jahren trat dieser äußerst wandlungsfähige Künstler als Mastermind der Alt.Country Rock-Pioniere The Silos erstmalig in Erscheinung. Seither hat Salas-Humara nicht nur diese Kultband ständig wiederbelebt und mit ihnen reichlich Platten produziert, sondern an bemerkenswert vielen verschiedenartigen Projekten mitgewirkt. Zuletzt hatte Blue Rose im Sommer 2014 Curve And Shake veröffentlicht, nach über 18 Jahren mal wieder ein Non-Silos-Soloalbum. Und jetzt folgt mit Work: Part One schon gleich das nächste. Es handelt sich dabei um eine komplette Neubearbeitung entscheidender Songs aus einer ganz bestimmten Phase seiner langen Karriere – nicht der unwichtigsten… Work: Part One bietet nämlich ausschließlich Material der ersten drei Silos-Überwerke – in spannend anderen, komplett akustischen Arrangements, wie geschaffen für die aktuelle Alt.Folk/Americana-Szene!

The Silos aus New York, mit Walter Salas-Humara im Kreativzentrum als Songwriter, Gitarrist und Leadsänger, gehörten ab 1985 zur besonderen Gruppe all jener Critics‘ Darlings-Bands, die – ähnlich wie Velvet Underground, die späten Byrds, Television, die Feelies oder Green On Red – einfach zu gut und ihrer Zeit voraus waren, um ihre eminent einflussreiche Musik so verkaufen zu können, wie sie es verdient hätten. Sie standen für sensiblen, klugen, einprägsamen amerikanischen Indie Pop-goes-Alt.Country Rock der Königsklasse, der die Rezensenten begeisterte und sich in den Jahreslisten der einschlägigen Rock-Magazine platzierte. Die 90er Jahre waren geprägt von Salas-Humara’s Rastlosigkeit und Experimentierfreude. Häufige Ortswechsel zwischen New York, Los Angeles und der pulsierenden Szene von Austin sorgten für permanente Umbesetzungen und hatten musikalische Brüche und Neuorientierungen zur Folge. Mit dem Boom von Alt.Country, No Depression und Americana waren die Silos jetzt eine Band unter vielen und mussten sich ihren Platz im großen Pool erst wieder zurückerobern. Und das geschah ab dem neuen Millennium bei Blue Rose mit einer beeindruckenden Serie von gleich mehreren starken Alben zwischen 2001 und 2006 bzw. dann wieder ab 2011 mit dem famosen Florizona. Und danach mit dem erwähnten Soloalbum Curve And Shake. Walter Salas-Humara hatte seinen ungebrochenen Status als wichtiger Musiker im Independent-Bereich und als Darling der Alt.Americana/No Depression-Szene erneut kräftig untermauert

War Curve And Shake noch geprägt von stilistischen Wendungen und atmosphärischen Brüchen, auch bedingt durch eine abenteuerliche Kopplung verschiedener Aufnahmesessions mit jeweils anderen Musikern, so überrascht Walter Salas-Humara auf Work: Part One mit einer vollkommen homogenen, organisch gewachsenen, reifen Produktion aus einem Guss! In enger Zusammenarbeit mit dem bekannten, erfahrenen Multiinstrumentalisten und Produzenten Rich Brotherton hat Walter Salas-Humara eine echte Sternstunde seiner Recording-Laufbahn erwischt! Brotherton gehört zu den wahren „“local treasures““ von Austin, wenn es darum geht, den Sidekick für einen Singer/Songwriter zu geben, der im Aufnahmestudio nach Wohlfühlklima und größtmöglicher musikalischer Kompetenz sucht. So hat er seine Duftmarke schon auf Alben von Bruce & Charlie Robison, Robert Earl Keen, Caroline Herring, Mary Gauthier, Eliza Gilkyson u.v.a. hinterlassen. Hier übernimmt er gleich die Universalfunktion eines ganzen „“Americana-Orchesters““, indem er alternativ zur zweiten akustischen Gitarre auch Mandoline, Dobro, Banjo oder Zither spielt sowie die Harmony Vocals bestreitet, das öfter zusammen mit der wundervollen Amy Allison. Dazu hören wir eine gute Freundin an der Violine oder Viola: Mary Rowell war auf den meisten Silos-Platten dabei, hat speziell den frühen Schätzen ihren persönlichen Stempel aufgedrückt!

Oh ja, diese ersten Silos-Alben… – darum geht es auf Work: Part One! Da war zunächst About Her Steps, das Mini-LP-Debüt von 1985. Dann kam mit Cuba (1987) ein Jahrzehntwerk, das auch in der Nachbetrachtung einen enormen Einfluss auf das frühe, noch deutlich untergründige, No Depression-gefärbte Americana-Genre genommen hat. Und zum Abschluss einer der grandiosesten Trilogien des Indie Rocks das selbstbetitelte The Silos (1990), Walter Salas-Humaras einziger Deal mit einem Major (RCA) überhaupt. Was für ein lustvolles Wiederhören also mit genau diesen 10 Silos-Klassikern: das kompositorisch vertrackte ‚Going Round‘, ‚For Always‘ in einer sensiblen Chamber Folk-Version, das 6-minütige ‚I’m Over You‘ mit rockin‘ & twangin‘ Twin Acoustic Guitar-Picking, ‚Shine It Down‘ im straighten Acoustic Folk Rock-Gewand; dann natürlich all die „Frauentitel“ – das Dobro-untermalte ‚Susan‘ gleich als Opener, später ‚Mary’s Getting Married‘, ‚Caroline‘ und ‚Margaret‘ im dezenten Stringband-Arrangement mit Geige und Mandoline. Fehlt da noch etwas?! Jawohl, zwei weitere Killer: die bizarre Story von ‚Commodore Peter‘, hier mit pluckernder Banjo-Begleitung und bittersüßen Harmony Vocals von Amy Allison; und zum großen Finale ‚Tennessee Fire‘ in einer 6:15-langen Alt.Folk/Storysong/Acoustic Jam Rock-Session der Extraklasse – „driving by the moonlight, haven’t seen a service station in about fifty miles or so, I sing along to the radio“.

waltersalashumara.com/

 

KAY KANKOWSKI & BAND ( USA ) - 24.11.2018

Schon als 10-jähriger griff er zur Gitarre und sang zusammen mit Eltern und Geschwistern deutsche und internationale Folklore. In den späten 70ern war dann in der ersten Band Fusion und Jazzrock angesagt. Dann folgten ganz verschiedene Formationen und Projekte mit ganz unterschiedlichen Ausrichtungen: Freie Improvisationen, Blues, Rock, Punk, Funk. Und immer wieder Vertonungen deutscher Texte, vorwiegend Gedichte von Freunden und auch Texte von großen Vorbildern wie Rilke, Trakl oder Brecht. Seit Mitte der 80er schreibt Kay Kankowski auch selbst Texte in deutscher Sprache.
Nach Sprachwissenschaftsstudium und beruflichen Ausflügen in die Werbebranche beginnt Kay in den 90er Jahren Gitarrenunterricht zu geben um neben der Musik, die zum Hauptberuf wird, ein zweites Standbein zu haben. Er unterrichtet unter anderem als Privatlehrer in Eckernförde und für die Rendsburger Musikschule.
Mit seinem Trio TOSSE produziert er 2 CDs und gewinnt er 2003 den 1. Preis beim Schleswig-Holsteiner Kompositionswettbewerb.
2007 nimmt Kay zusammen mit HANS DANS die CD „folksdans & kandidel“ auf, die bundesweit für Aufsehen in der Szene sorgt. Einladungen zu ‚folk Baltica‘ und zum ‚TFF Rudolstadt‘ folgen.
Unter seinem eigenen Namen produzierte der Gitarrist und Sänger 2009 die CD ‚Vom Norden‘, die ihm u.a. Einladungen zum NDR einbringen.
Mit der Folkband AVER LIEKERS reist er 2010 nach Shanghai zur Expo um dort im deutschen Pavillion Folkmusik aus Schleswig-Holstein zu spielen.
Von 1999 bis 2009 spielte Kay außerdem Bass in der Tanzband ‚Streetlife‘ und neben anderen Formationen auch als Leadgitarrist und Sänger beim ‚Ecktown Blues Project‘.

Kay Kankowski und Band gewinnen ihr Publikum durch ungekünstelte Authentizität und echte Persönlichkeit. Stilistisch treffsicher und von dynamischer Spielfreude getrieben begleitet ihn seine aktuelle Band auf allen musikalischen Reisen und liefert jederzeit den passenden Groove zu Rock, Blues, Chanson, Soul und Balladen. Die Kankowski-Band mit Harry Kretzschmar (Kontrabass), Markus Zell (Schlagzeug), Achim Prigge (Akkordeon, Flöten), Michael Biermann (Gitarre), Kalle Willems (Gitarre) und Eric Siemens (Percussion) ist die geballte Bühnenpower. Knackharte Beats, rollende Soli, stimmige Riffs und dynamische Sounds. Dazu singt Kay Kankowski wandlungsfähig und ausdrucksstark seine Songs, mit denen er eine ebenso klischeefreies wie persönliches  Panorama seiner Sicht der Dinge freigibt. Ich nehme das alles sehr wörtlich. Diesen Liedern bin ich direkt verbunden. Zu jeder Melodie und jedem Text gibt es eine ganz persönliche Beziehung.

www.kankowski.de

 

THE TRONGONE BAND ( USA ) - 27.11.2018

The Trongone Band ist musikalisch zunächst quasi als reines ‚Familienunternehmen‘ gestartet. Die beiden Brüder Andrew Trongone (guitar/lead vocals) und Johnny Trongone (drums/vocals) begannen zusammen mit Vater John sr. (bass) ihre ersten spielerischen Versuche und Live-Auftritte rund um die heimatliche Gegend von Richmond an der US-Ostküste.

Mit einer schnell wachsenden Fanbase holte man sich mit dem starken Ben ‚Wolfe‘ White (keys/lead vocals) und Todd Herrington (bass/vocals) weitere Unterstützung, Letzgenannter zunächst als Ersatz für den Vater, wenn getourt wurde. Herrington ist aber mittlerweile fester Bestandteil der Band und hat ihr Debütalbum „Keys To The House“ auch produziert.

Das besteht aus neun herrlich abwechslungsreichen und kurzweiligen Stücken, welches den Puls der Southern Rock-Fraktion – da bin ich mir relativ sicher – vor Freude in die Höhe schießen lassen wird.

Jede Menge typischer E-Gitarren (auch mit viel Slide, Andrew hat sich hier das (große) Südstaaten-Ein-mal-eins bestens einverleibt), variierende Leadgesänge mit vielen Harmonie-Parts, zum Teil auch weiblichen Ergänzungen durch Alexandra Spaulding (bei „Blind“, „Anne Marie“, „Canyon Road“, „Love Away“ sowie „Ain’t It Funny“) und als eine Art Trademark, die Verknüpfung von (Hammond) Orgel-, E- und HT-Piano-Einlagen (meist innerhalb eines Tracks) durch den überragend agierenden Ben White.

Schon das eröffnende „Blind“, das wie eine süffisante Mischung aus Black Crowes, Dirty Guv’nahs und auch der Band Of Heathens dahergroovt, wird vermutlich schon so manchen Fan des Genres dazu veranlassen, sich die Scheibe ‚blind‘ zuzulegen. Ein herrlicher Auftakt. Dem nicht genug. Wenn im anschließenden „Ann Marie“ die E-Gitarre mit flockiger Akustikgitarrenuntermalung losknarzt, das Piano kurz aufklimpert und der Gesang mit Harmonie-Unterstützung im Stile der Outlaws einsetzt, hat der Vierer endgültig gewonnen.

„Straight To Hell“ rockt, wie der Titel es schon andeutet, mit polternden Drums, heulender E-Gitarre und wummernde Orgel echt ’straight‘. The Band, ABB, Little Feat und auch die Band Of Heathens stehen als Blaupause für das verspielte „Not Coming Home“ (wechselnde Leadgesänge, klasse E-(Slide) Gitarre, hallende/gurgelnde Orgel, viel klimperndes Piano). Die Freunde des swampigen bedient der herrlich slide-durchtränkte Stampfer „Nothing To Lose“, White lässt hier seine Orgel mal so richtig ‚durchspülen‘.

Nach einem schönen Piano-Intro entwickelt sich „Canyon Road“ mit den einsetzten restlichen Instrumenten und dem Gesang zu einer wunderschönen Southern Soul-Ballade, während der Schunkler „Another Lost Rambler“ wieder die Fußwippe aktiviert. Beim, in ABB-Tradition groovenden „Love Away“ (White mit Gregg Allman-Gedächtnis-Orgel), stört es überhaupt nicht, wenn das Solo mal von einem Syntheziser absolviert wird, zumal gegen Ende ein tolles E-Slide wie zu „Brothers & Sisters“-Zeiten reinsurrt.

Welch ein lässiger Groove und verspieltes Solieren beim abschließenden „Ain’t It Funny“, das dann den Rausschmeißer abgibt! Wieder mal lassen die Band Of Heathens (toller Leadgesang von Andrew) grüßen. Was für ein ‚Fun pur‘, wie eben auch das gesamte Werk. Da hätte man gerne sofort noch zwei bis drei Stücke mehr gehört, vielleicht der einzige Mini-Kritikpunkt.

The Trongone Band haben mich mit ihrem Erstling „Keys To The House“ restlos überzeugt. Todd Herrington hat in einem fetten, aber jederzeit transparenten Sound produziert. Das Quartett, das alle Lieder selbst komponiert hat, glänzt als bestens harmonierendes Kollektiv. Der Spaß, den die Jungs beim Einspielen hatten, transferiert sich direkt spürbar in die Boxen des heimischen Wohnzimmers.

Hinzu kommt eine superschnelles, hilfsbereites und kooperatives Management/Label, das sofort nach der Anfrage mit allen erforderlichen Dingen/Infos präsent war. Im Prinzip braucht die Trongone Band unter diesen hervorragenden Voraussetzungen, jetzt die Schlüssel zum Erfolg nur noch rumzudrehen, um auch bei uns jede Menge Fans des Genres hinzuzugewinnen. Bisher der Newcomer-Tipp des Jahres!

www.trongoneband.com

 

7.12.2018 - INFAMIS ( Deutschland )

im Dezember gibt es zudem einige Doppel/Triple Konzerte mit lokalen Bands

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