Konzertinfos

Alle Konzerte "Live im Music Star" Beginn 20°° Uhr wenn nicht anders vermerkt!

23.3.2019 - TREVOR ALGUIRE ( Canada )

Die Musik, die landläufig dem Americana-Genre zugeordnet wird, also handgemachter Folk-Country-Roots-Rock mit Texten in bester Storyteller-Tradition, wird im Allgemeinen unwillkürlich mit dem US-amerikanischen Süden assoziiert, mit Texas oder Nashville/Tennesse vor allem. Dass gute Americana-Musik freilich nicht an einen bestimmten geographischen Ort gebunden ist, beweist unter anderem eine Szene, die sich gute tausend Meilen weiter nördlich jenseits der amerikanisch-kanadischen Landesgrenze gebildet hat und bereits eine solch auffallende Vielzahl an herausragenden Vertretern dieses Musikstils hervorgebracht hat, dass sie ihre eigene Genrebezeichnung geprägt hat: CanAmericana nennt man Bands und Künstler wie Fred Eaglesmith oder Blue Rodeo, die US-Roots-Country-Rock reinsten Wassers und erster Güte produzieren. Genau aus diesem Umfeld stammt auch Trevor Alguire, einer der jüngsten und am meisten versprechenden Singer-Songwriter aus dem scheinbar schier unerschöpflichen kanadischen Reservoir.
Gleich sein erstes Album aus dem Jahr 2004, noch unter dem Bandnamen Mercury Pickup, brachte ihm bereits die obligatorischen Vergleiche mit Steve Earle, Tom Petty und Wilco ein. Dabei erstrahlt sein volles Potenzial erst so richtig auf den ersten beiden Alben unter eignem Namen, auf denen Trevor Alguire mit erstaunlicher Leichtigkeit und Souveränität ein Spagat zwischen Alt.Country und Roots Rock, Americana und Gitarrenrock, Folk und Rock'n’Roll gelingt. Am Ende kann man sich bestens auf die zeitlose Formel Country Rock einigen – jenen Country Rock, der ganze Generationen verbindet, der Großstadt-Flair und Landluft atmet, der beim Holzfällerhemd auf der Veranda genauso gut ankommt wie in den alternativen Rockclubs der Szene oder im stickigen Roadhouse an irgendeinem Highway in der kanadischen Prärie. In den Texten geht es um Geschichten auf und neben der Straße, persönlichen Sehnsüchten, Beobachtungen von Land und Leuten. Alguire erweist sich dabei als wortgewandter Erzähler mit viel Einfühlungsvermögen und Sänger mit emotionalem Tiefgang, wozu seine warme, sonore Stimme – etwa zwischen Tim Easton, Kevin Welch und Michael Hall – perfekt passt.
Mit seinem jüngsten Album, das er auf seiner anstehenden Europa-Tournee auch im Lab präsentieren wird, gelang es ihm, noch mal eine Schippe drauf zu legen und sich bis auf Platz zehn in den Euro-Americana-Charts sowie Platz vier in den Canadian Roots Charts vorzuarbeiten. Und da er live diese feine Musik mit sympathischer Ausstrahlung ohne jede Starallüren präsentiert, darf sich jeder Roots- und Americana-Fan den Konzerttermin schon mal dick im Kalender anstreichen.

trevoralguire.com

 

27.3.2019 - ELECTRIC ALLEY ( SPANIEN )

Bereits 2015 erschienen, jetzt dank findiger Promo-Agentur auf breiter Ebene zu haben: THE ELECTRIC ALLEY sind mit ihrem klassischen Southern Rock modernerer Lesart nicht unbedingt zu spät an, aber ihr Feld ist definitiv schon über weite Bereiche hin abgegrast. Andererseits: Ein so zeitloser Sound, wie ihn "Get Electrified!" bietet, funktioniert eigentlich immer, da kann der Zug noch so lange abgefahren sein …

Abgefahren in anderer Hinsicht ist auf dem Album allerdings nichts. Die Spanier halten sich streng konservativ an den Stil, den Bands mit "Black" im Namen (CROWES, -BERRY SMOKE) etabliert haben, und wo sie weniger nach Southern als allgemeingültig classic-rockig klingen, hat man das alles ebenfalls schon irgendwo anders gehört. Allerdings beherrschen THE ELECTRIC ALLEY ihren Stil so vortrefflich, das ausnahmslos starke Songs herausgekommen sind und dieses "Problem" praktisch unerheblich ist.

Die Energie der Musiker aus Cadiz steckt an. Das Titelstück ist genauso wie 'Go!' später (schrammt gar am Rand von traditionellem Heavy Metal) ein standesgemäß treibender Opener, doch danach entfaltet sich ein verhältnismäßig variabler Song-Reigen, der vom schleppenden Swinger 'Can We Have Some Love Between Us?' (hat fast etwas von frühen WHITESNAKE) über subtilen Orgel-Einsatz und einen leisen Gospel-Touch ('Eagles Fly Solo') bis zum halbakustischen Roadmovie 'A Lonely Sun Story' eine Menge Land abdeckt.

Wesentlich und unleugbar dabei: der zutiefst sympathische Charakter, der THE ELECTRIC ALLEY zu eigen ist. Die Lead Vocals schmelzen jedes vereiste Gemüt, die warme Produktion verstärkt dies, und die dahintersteckende Power sorgt schließlich für Schweißausbrüche.

www.theelectricalley.com   CD Review

 

1.4.2019 - THE BROTHER BROTHERS ( USA )

The Brother Brothers - das sind die eineiigen Zwillinge Adam und David Moss. Sie stehen in der Tradition der für die authentische Country-​und Bluegrass Musik so typischen Brüder-​Duette: In einer Linie mit den Louvin Brothers und den Everly Brothers hört man bei ihnen auch Anklänge an das wohl bedeutendste Folk Pop-Duo Simon & Garfunkel. Zwillingsbrüder besitzen eine ganz besondere Magie in ihren zweistimmigen Gesangsharmonien, singen sie doch sozusagen mit der gleichen Stimme.

Bevor es zu ihrer gemeinsamen Arbeit im Duo kam, entwickelten sich die zwei Künstler aus Illinois lange Jahre getrennt. In den musikalischen Melting-​Pots Austin und New York kam jeder für sich nach klassischer Ausbildung mit den buntesten Stilen in Berüh­rung: Jazz, Bluegrass, Oldtime, Folk, Americana. Beide entdeckten bald ihre Liebe zu den Story Songs, die Geschichten erzählen. Damit war das gemeinsame Ziel gefunden und die Brother Brothers gegründet.

Die Lieder von Adam und David sind mal bittersüß, mal leichtfüßig und luftig, dann wieder melancholisch-​bluesig, ein intensiver Rausch an gemischten Emotionen, die das Publikum wie magisch in ihren Bann ziehen. Geiger Adam Moss und Gitarrist David Moss, begleiten sich mit einem feinen, klangmale­den Geflecht aus Harmonien und Rhythmen, die sie gerade in ihrer Einfachheit als große Meister ausweisen. „Bei ihrem Gesang bekomme ich Gänsehaut“ (Sarah Jarosz)

www.thebrotherbrothersmusic.com

 

 

6.4.2019 - mit FARQ und Gästen

Ein besonderer Abend im Kulturwerk am See in Norderstedt mit Gästen rund um die famose Band FARQ, welche sich als loses Projekt aus professionellen Studiomusikern formiert hat.

Eine Band bestehend aus einigen der gefragtesten Sessionmusikern Europas.
Paul Jobson an den Keyboards und am Gesang, Jim Reece am Bass, Felix Dehmel an den Drums und Michael Carey an der Gitarre und am Gesang.
Als Sessionmusiker sehr gefragt und erfolgreich, haben die vier Musiker mit Größen wie Ben.E.King, The Blue Poets, Tim Mitchell, Dan Patlansky, The Impressions, Fowokan und Rueben Richards gespielt.
Ihr erstes selbstbetiteltes Album wurde mit ausschließlich sehr guten Kritiken aufgefasst. Pip Williams (Produzent von Status Quo, Alex Harvey) nannte es ein „Fantastic Album“ und Bob Blues („Dekadance Radio UK“) betitelte es mit „Already one of my all-time favourite albums, and even better live”.
Nachdem ihrem Auftritt bei dem „Ealing Blues Festival“ (das größte und bedeutendste Blues Festival Englands) wurde FarQ als “The best band here all weekend” (Mike Rivers Crawdaddy club) bezeichnet.
Als Teil ihrer „Coming Home Tour“ spielt die Band einige wenige Konzerte in Deutschland.
Eine wahre Supergroup, die es versteht die Grenzen zwischen Rock, Blues, Funk und Jazz spielerisch zu verwischen und ein musikalisches Gesamtkunstwerk zu schaffen, welches den Zuhörer mit auf eine Reise nimmt.
Es verspricht ein grandioser Abend zu werden, der nicht verpasst werden sollte.

www.farq.uk/

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10.4.2019 - THE CORDOVAS ( USA )

Joe Firstman - vocals, bass
Lucca Soria - vocals, guitar
Toby Weaver - vocals, guitar
Graham Spillman - - drums
Sevans Henderson - keyboard

Seit einigen Jahren glänzt diese Band, die selbst auf ihrer Website schreiben “ für Fans von Grateful Dead und Little Feat” mit großartigen von Vokalharmonien geprägter americana bluesrockiger Musik. Man fühlt sich natürlich an C,S,N & Y erinnert oder auch an Jackson Browne. Ihr jüngstes Album wurde von Kenneth Pattengale produziert . In Nashville genießen sie derzeit Kultstatus und werden mit dem neuen Album auch Europa im Sturm erobern. Wer weiß ob man sie jemals wieder im intimen "Music Star" hören darf! Da erklingt eine Gitarre wie bei Duane Allman, Harmonien wie bei Jerry Garcia und Musik wie in den besten Tagen der kalifornischen Folkrockzeit. Sie sind ganz sicher der ganz große Geheimtipp in Europa. Im Norderstedter "Music Star" konnten sie dies jedenfalls im letzten Jahr mit einem Konzert betäatigen, welche schwerlich zu toppen sein wird. Aber wir werden sehen äh hören.

www.cordovasband.com   video

 

11.4.2019 - GREG KOCH TRIO ( USA )

Koch Marshall Trio besteht aus dem US Gitarristen Greg Koch und seinem Sohn Dylan am Schlagzeug, vollendet mit Toby Lee Marshall an den Hammond B3. Das Herz des Trios liegt nahe am Blues doch es wäre nicht Greg Koch wenn nicht die Einflüsse von Rock, Funk, Jazz, Country gemischt mit einer Menge Dynamik und Humor das Programm würzen würden.

Milwaukee’s Greg Koch hat hier den Erfolg seiner reichhaltigen Gitarrenarbeit erst einmal in den Hintergrund gestellt. Trotz der Immer wieder betonten Bezeichnungen “fiendishly talented” von Autor und Herausgeber Tom Wheeler ,Chef des – Guitar Player Magazine- und von Joe Bonamassa der Ihn als „erschreckendes Gitarrenphänomen betitelt.

Nach 15 Alben auf verschiedenen Labels auf denen Greg alle Varianten des Amerikanischen Gitarrenspiels zusammenmischt tritt nun seine zweite Leidenschaft mit seinem Neuen Hammond Trio in den Vordergrund.
Greg ist ausserdem einer der best verkauften Musikbücher Autoren und Video Lernfilmherausgeber bei der Weltfirma „Hal Leonard“. Er schreibt diverse Artikel für Musikmagazinen wie “Guitar Player Magazine”. In den letzten Jahren ist er immer wieder auf der „Colorado guitar shop Wildwood Guitars“ Seite im Internet vertreten. Die Beobachter und Followers sind mittlerweile in die zweistelligen Millionen gestiegen.
Fishman Pickups fördert Ihn und der Neuste “Koch” Signatur Amp der Firma Koch ist eine gelungene Zusammenarbeit.

Dylan Koch, sein Sohn spielte schon als Kleinkind auf dem Kücheninventar bis er sich Künstler wie Ginger Baker, Keith Moon, Mitch Mitchell und John Bonham als seine Lehrmeister auswählte.
Tom Brechtlein (Chick Corea/Robben Ford) wurde sein Mentor und die Theorie erarbeitet sich Dylan im Jazz Institute at the Wisconsin Conservatory of Music”.
Er arbeitete weiter in der McNally Smith School of Music , während er immer noch als Teen mit Musikern wie Tallan Noble Latz, Jared James Nichols und unzähligen Auftritten an der Seite seines Vaters, Robben Ford, Little Feat’s Paul Barrere, Jon Cleary, David Grissom, Roscoe Beck und Malford Milligan. Dylan erwarb sich die Auszeichnung drummer of the year bei den Wisconsin Area Music Awards (WAMI).

Toby Lee Marshall’s schreiende B3 ist die perfekte Ergänzung in dem neuen Koch Liederbuch.
Auch Toby kommt aus einer begnadeten Musikerfamilie anstatt Baseball spielte er Piano und wechselte zu seiner eigentlichen Leidenschaft der Hammond B3 und ihrem unverwechselbaren Sound. Schon als Teen ergänzte er den Sound diverser Bands in und um seine Heimat und spielte mit Lonnie Brooks. Tourte durch die Welt Bernard Allison’s band.
Seine neue Heimat ist musikalisch das Koch Marshall Trio, hier präsentiert er groovige Bass lines, ausgiebige Rhythmen und Solie die den Sound einfach Einzig werden lassen.

de.wikipedia.org/wiki/Greg_Koch   www.gregkoch.com/

 

16.4.2019 - NEAL BLACK AND THE HEALERS ( USA )

Neal Black & The Healers machen auch in diesem Jahr auf ihrer jährlichen Clubtour durch Deutschland und Europa einen Stop in der Halle424. The Healers, das sind die Amerikaner Mike Lattrell am Piano und Dave Bowler am Schlagzeug sowie der Franzose Abder Benachour an der Bassgitarre.

Neal Black aus San Antonio, Texas elektrisiert seine Zuhörer mit einer Mischung aus „Blues, Rock, Jazz and Roots Music“. Hochgelobt von seinen Kritikern, u.a. vom Rolling Stone Magazine, wird er auch „The Master of HIgh Voltage Texas Boogie“ genannt. Die rauchige Stimme von Neal Black, die mal an Howlin‘ Wolf, mal an Tom Waits erinnert, ist das Markenzeichen des Gitarristen und Singer-/Songwriters, der vorwiegend eigene, durchaus system- und gesellschaftskritische Texte vorträgt. Titel wie „We’re all the same color“ sind heute aktueller denn je. In seiner Wahlheimat Frankreich ist der Texaner Neal Black, Sohn einer deutschen Mutter und eines indianischen Vaters, eine Hausnummer.

Nach dem großen Erfolg von „Jesus and Johnny Walker“ nimmt die Band gerade eine neue CD mit dem Titel „XXX“ auf. Wir werden schon mal reinhören können.

www.nealblack.net

 

20.4.2019 - RYAN COOK / TERRA SPENCER ( Canada )

Nova Scotia´s Ryan Cook ist einer jener jungen wilden kanadischen Musiker die sich nicht jener "Modern" Pop/Country Musik verschrieben haben. Obwohl es nicht cool war die gleiche Musik zu hören, die seine Eltern hörten, war er schon in seinen jungen Jahren von Johnny Cash, Willie Nelson Merel Haggard und George Jones begeistert. Der mit vielen Awards ausgezeichnete und nominierte Musiker spielt erstmalig in Europa. Begleitet wird er von Terra Spencer, mit der er auch einige Songs auf seinem aktuellen 4. Album "Having a Great Time" zusammen geschrieben hat.

en.wikipedia.org/wiki/Ryan_Cook       www.ryancook.ca

terraspencer.ca

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24.4.2019 - DANNY SCHMIDT ( Canada )

Wer Danny Schmidt einmal im Umgang mit seinen Kollegen erlebt hat, weiß, dass überaus talentierte Songschreiber wie AJ Roach, Nels Andrews und Robby Hecht ihn als primus inter pares verehren.
Die Fachleute von Folk Alley halten ihn gar für den „wichtigsten Songwriter seiner Generation“. Das sind enorme Vorschusslorbeeren für einen Mann, der mit
seinem neuen, zehnten Album auf den ersten Blick höchst unspektakulär daher kommt. Mit akustischen Gitarre und Danny Schmidts sanfter, brüchiger, etwas eigentümlich tremolierenden Stimme.
Es geht hier also um Folkmusik im durchaus Dylanschen Sinn, mit Fingerpicking, bildstarken Texten, die das Leben poetisch besingen und auch mal politisch werden.
Das Album überzeugt durch seine angenehme Unaufgeregtheit, eine verblüffende Mischung aus Zeitlosigkeit und Aktualität und eine ganze Reihe toller Songs. Trotz der sparsamen Instrumentierung sind die Lieder abwechslungsreich, stil- und gehaltvoll zudem.
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Danny Schmidt´s Stimme ist in jeglicher Hinsicht näher an Dylan, Townes van Zandt und Leonard Cohen als an, sagen wir, Otis Redding.  Hier gibt es mehr zu Entdecken als beim x-ten Aufguss schaler Rockismen….Schon bei seinem ersten Solo-Auftritt bei uns im "Music Star", hat Danny die Zuhörer verzaubert…
www.dannyschmidt.com

 

25.4.2019 - TIM LOTHAR ( Dänemark )

Eine Gitarre, eine außerordentliche, starke Stimme und sehr persönliche, eigene Songs in einer Intensität, die atemlos macht – damit packt Tim Lothar sein Publikum. Tim Lothar, aufgewachsen in Kanada, spielt in Clubs und auf Festivals in ganz Europa. Als Solokünstler präsentiert er fast ausschließlich eigene Songs, selbst erlebte Begebenheiten liefern Material en masse. Damit nimmt er in der europäischen Blues-Szene einen ganz eigenen Platz ein: Längst losgelöst vom originalen Blues ist er als Singer/Songwriter erfolgreich.
Sein erstes Album erhielt weltweit beste Kritiken. Für das zweite Album bekam Tim Lothar zwei der wichtigsten dänischen Preise. Mit dem dritten Album präsentiert er sich als gereifter Künstler, der seinen eigenen Stil gefunden hat: „With ‚Stories’ Lothar stepped into character as a skilled guitarplayer and songwriter. He has something to tell and something at heart.“ (Rootzone, DK)

Wo er auftritt, berührt er das Publikum, egal ob eingeschworene Bluesfans oder Zuhörer, die einfach gerne gute Musik hören: Tim Lothar ist echt.

Tim Lothar wird auf dem Lämmerhof  seine aktuelle, druckfrische CD dabei haben, die direkt in eine Location auf der letzen Süddeutschland-Tour geliefert wurde.

Preise
– International Ehrenpreis – German Blues Awards 2014
– Semifinale – International Blues Challenge, Memphis/ Tennessee 2014 & 2015
– Best Danish Blues Album – Danish Music Awards 2009
– Blues Artist of the Year – Copenhagen Blues Festival 2008

www.timlothar.com

 

 

26.4.2019 - WERNER BERNREUTHER ( Deutschland )

Wolfgang Bernreuther ist Künstler des Monats September der Metropolregion
VON REDAKTION AM 21. SEPTEMBER 2018

„Blues ist mehr als Musik, Blues ist ein Lebensgefühl“
Die Jury des Forums Kultur der Metropolregion Nürnberg hat den Musiker Wolfgang Bernreuther zum Künstler des Monats September der Metropolregion gewählt.

Seit seinem zehnten Lebensjahr ist der 1961 im oberpfälzischen Waldsassen geborene Wolfgang Bernreuther aktiver Musiker. Er lernt Gitarre und Zither zunächst auf Volksmusik und infiziert sich schon im zarten Alter von 13 mit Jimi Hendrix psychedelischen Klängen und den Tonwelten von Blueslegenden wie John Lee Hooker und Muddy Waters. Auf die Frage, was ihn zum Bluesmusiker machte, erinnert sich Bernreuther an ein Konzert im Jahr 1985 in Heidelberg. Beim Song „Bring me Flowers while I’m living“ von Champion Jack Dupree hat ihn der Blues endgültig gepackt. Noch heute ist dieses Lied auf jedem seiner Konzerte das Warm up – eine Hommage an Dupree und jene Zeit. „Blues ist mehr als Musik; Blues ist ein Lebensgefühl“, sagt Bernreuther auch heute.

Neben seiner Leidenschaft für den Blues ist der Musiker und Künstler als Berufsberater für Jugendliche an Mittel-, Real- und Berufsschulen bei der Agentur für Arbeit tätig und vermittelt Ausbildungsplätze. Außerdem unterrichtet er Berufsorientierung an Schulen und betreut junge Menschen mit Migrationshintergrund.

Anfang der 1990er Jahre reiste Bernreuther in die USA, um dem originären Blues so nahe wie möglich zu kommen. Seine Begabung und sein gutes Einfühlungsvermögen für diesen Musikstil machten ihn schnell bekannt. Er tourte mit Blueslegende Louisiana Red, der ihn in die Geheimnisse der Slide-Gitarre einführte und ihn gerne längerfristig verpflichtet hätte – eine hohe Auszeichnung für Bernreuther, den es dann aber doch zurück in seine Heimat zog.

Insgesamt sind seit Anfang der 1990er Jahre 16 Alben von Wolfgang Bernreuther bei clearaudio, Meyer records und Turpentine Records erschienen und wurden unter anderem von Fenn Music vertrieben. “I’m waiting for You” wird 2004 in BR 2 zum Album des Monats gekürt. 2004 unterschreibt Bernreuther exklusiv beim Label clearaudio. Seit dieser Zeit steigt seine Erfolgskurve stetig, seine Konzerte sind beliebt und dementsprechend ausverkauft.

In Zusammenarbeit mit Günther Kieser, dem bekanntesten deutschen Grafikdesigner für Jazz- und Rockplakate entstehen die Covers für „Soul on Fire“ und „Heart Blood Ballads“, zweier Alben von „United Blues Experience“, der erfolgreichen Formation von Wolfgang Bernreuther mit der polnischen Mundharmonika-Virtuosin Beata Kossowska und dem Bassisten Rudi Bayer. 2017 nimmt er das Album „Don‘t let the Devil ride“ mit den Musikern Leo Bud Welch und Tom Feiner auf. Im März 2018 erscheint Bernreuthers Titel „Road to Istanbul“ auf der jährlichen CD-Ausgabe der Zeitschrift Stereoplay unter Songs von Größen wie Ella Fitzgerald, Dave Brubeck Quartett u.a. Sein neues Album mit Jimbo Mathus erscheint in diesem Herbst bei Fenn Music.

„The Blues heals the Blues“
Der Oberpfälzer Ausnahmemusiker spielt es sich aus der Seele und malt dazu innere Bilder, die seinen Blues visualisieren. Nicht nur als Musiker, sondern auch als autodidaktischer Maler stellt er seine Emotionen mit Ölkreide, Acryl- und Ölfarbe dar. Hierfür erhielt er bei seiner ersten Ausstellung 2013 in Neumarkt den Atelierförderpreis des Kunstkreises Jura. 2016 ehrte ihn die Stadt Neumarkt mit ihrem Kulturpreis. Dabei ist er noch immer auf der Suche nach der Musik für das perfekte Album und will bis an sein Lebensende weitermachen. Das bleibt für Blues-Fans zu hoffen.

www.wolfgang-bernreuther.de

 

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Wolfgang Sedlatschek: 0172 45 34 248
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musicstar@harksheide.de   oder  buchung@harksheide.de

des Weiteren steht schon fest: hier nachsehen.